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Verstopfung vorbeugen: 7 Tipps vom Profi

Einfache Maßnahmen, die Ihnen teure Notfälle ersparen

Vorbeugung ist günstiger als Reparatur

Die meisten Rohrverstopfungen entstehen nicht plötzlich – sie entwickeln sich über Wochen und Monate. Haare, Fett, Seifenreste und Fremdkörper lagern sich nach und nach ab, bis der Abfluss schliesslich nicht mehr funktioniert. Die gute Nachricht: Mit wenigen einfachen Gewohnheiten können Sie die häufigsten Ursachen vermeiden und Ihre Leitungen dauerhaft frei halten.

Als Rohrreinigungsbetrieb in Wien sehen wir täglich, welche Fehler zu Verstopfungen führen. Aus dieser Erfahrung haben wir sieben praxiserprobte Tipps zusammengestellt, die Sie sofort umsetzen können – ohne Spezialwerkzeug und ohne grossen Aufwand.

1Abflusssiebe verwenden

Die einfachste und wirksamste Massnahme: Setzen Sie in jeden Abfluss ein Sieb ein. Im Badezimmer fangen Siebe Haare und Seifenreste ab, in der Küche halten sie Speisereste zurück. Hochwertige Edelstahlsiebe gibt es für wenige Euro und passen in nahezu jede Abflussöffnung. Reinigen Sie die Siebe regelmässig – idealerweise nach jeder Nutzung.

2Kein Fett in den Ausguss

Speisefett und Öl gehören nicht in den Abfluss. Auch wenn sie beim Abgiessen noch flüssig sind, erstarren sie in der Leitung und bilden zähe Ablagerungen, die sich mit der Zeit zu einer festen Schicht verdichten. Giessen Sie Bratfett stattdessen in ein Glas oder auf Küchenpapier und entsorgen Sie es über den Restmüll. Fettige Pfannen und Töpfe sollten Sie vor dem Spülen mit Küchenpapier auswischen.

3Keine Feuchttücher, Hygieneartikel oder Wattestäbchen ins WC

Die Toilette ist kein Mülleimer. Feuchttücher – auch solche, die als „spülbar“ beworben werden – lösen sich im Wasser nicht auf und verursachen hartnäckige Verstopfungen. Gleiches gilt für Wattepads, Wattestäbchen, Damenhygieneartikel und Zahnseide. Stellen Sie einen kleinen Abfalleimer neben die Toilette, damit die Entsorgung bequem ist.

4Regelmässig mit heissem Wasser nachspülen

Einmal pro Woche sollten Sie Ihre Abflüsse – insbesondere in der Küche – mit kochendem Wasser durchspülen. Das heisse Wasser löst Fettrückstände und Seifenreste, bevor sie sich festsetzen können. Giessen Sie dazu einfach einen vollen Wasserkocher langsam in den Abfluss. Bei Kunststoffrohren genügt heisses (nicht kochendes) Wasser, um das Material zu schonen.

5Haare nach dem Duschen entfernen

Haare sind die häufigste Ursache für Verstopfungen im Badezimmer. Sie verfangen sich im Abfluss, bilden Knäuel und verbinden sich mit Seifenresten zu einem zähen Pfropfen. Entfernen Sie sichtbare Haare nach jedem Duschen oder Baden direkt aus dem Abflussrost. In Kombination mit einem Sieb (Tipp 1) reduzieren Sie das Verstopfungsrisiko deutlich.

6Siphon regelmässig reinigen

Der Siphon – das U-förmige Rohrstück unter dem Waschbecken – ist eine typische Problemstelle. Hier sammeln sich Haare, Seife und kleine Gegenstände. Die Reinigung ist einfach: Stellen Sie einen Eimer unter den Siphon, schrauben Sie die Verschlüsse von Hand ab und spülen Sie das Rohrstück unter fliessendem Wasser aus. Alle drei bis sechs Monate genügt, um Ablagerungen vorzubeugen.

7Jährliche professionelle Wartung

Auch bei sorgfältigem Umgang lagern sich mit der Zeit Rückstände in den Leitungen ab – vor allem in älteren Gebäuden mit engen Rohren. Eine jährliche professionelle Rohrreinigung oder Kanalspülung beseitigt diese Ablagerungen, bevor sie zum Problem werden. Der Fachmann kann dabei auch den Zustand der Leitungen prüfen und frühzeitig auf Verschleiss hinweisen.

Eine regelmässige Wartung ist besonders empfehlenswert für Mehrparteienhäuser, Gastronomiebetriebe und Immobilien mit älteren Leitungssystemen. Die Kosten für eine Vorsorge sind immer deutlich niedriger als für einen Notfalleinsatz.

Vorsorge statt Notfall

Vereinbaren Sie Ihre jährliche Rohrreinigung – damit es gar nicht erst zur Verstopfung kommt.

Jetzt anrufen: +43 660 2719003